Banken müssen sich neu erfinden, um relevant zu bleiben

Axel Wetten
Gepostet von Axel Wetten Enterprise Account Manager, Quadient Germany GmbH Dienstag, 26. Februar 2019 - 20:47

Axel Wetten ist seit über 20 Jahren im Vertrieb von Output-Management Lösungen tätig. Gestartet als IT Consultant hat er verschiedenen Unternehmen, unter anderem Ricoh, Samsung und Lexmark, bei der Vermarktung ihrer IT-Projekte geholfen. Lange war er bei diesen Unternehmen für den Vertrieb von Hard- und Softwarelösungen verantwortlich, ehe er 2017 den Schritt zur Quadient Germany GmbH als Enterprise Account Manager vollzog. Dort berät er Banken und Telekommunikationsunternehmen im Bereich Kundenkommunikation.

 

Customer Experience Update
Banken müssen sich neu erfinden, um relevant zu bleiben

Herkömmliche Banken haben in den letzten Jahren einschneidende Veränderungen erlebt, da sich das Verbraucherverhalten verändert und die Konkurrenz am Finanzmarkt wächst. Daher suchen Banken wie die Royal Bank of Scotland (RBS) nach Möglichkeiten, sich neu aufzustellen. Vor einigen Monaten teilte Sky News mit, dass die RBS an Plänen für eine eigenständige digitale Bank arbeitet, die es mit neuen Marktteilnehmern wie Monzo und Revolut aufnehmen soll. Die RBS erläuterte, dass sie „Automatisierung und Technologien einsetzen möchte, um Bankkunden ein effizienteres Erlebnis zu bieten, das besser zu ihren neuen Vorgehensweisen passt“.

Natürlich müssen Banken neue Möglichkeiten entwickeln, um zukunftsfähig zu sein. Zugleich dürfen sie jedoch nicht die Kunden verprellen, die bisherige Methoden bevorzugen – denn neue Technologien werden niemals sofort von allen Menschen akzeptiert. In einer Umfrage von Quadient stellte sich heraus, dass 62 % der Teilnehmer in Großbritannien Banking-Apps höchstens für die einfachsten Aufgaben gern verwendeten. Nur 24 % gaben an, dass sie eine App für seltene Aufgaben wie große Überweisungen und Kreditanträge verwenden würden, und nur 8 % für bedeutsame Projekte wie das Aufnehmen der ersten Hypothek. Außerdem hat Gartner vorhergesagt, dass 20 % der Unternehmen bis 2019 ihre mobilen Apps stilllegen werden, sodass alle größeren Änderungen daran leicht wieder überflüssig werden könnten.

Dies bedeutet, dass wir uns nicht nur ansehen müssen, was jetzt neu ist, sondern auch, was danach kommen könnte. Wenn beispielsweise die Beliebtheit von Apps nachlässt, ist es wahrscheinlich, dass Kunden Banking-Aufgaben direkt über ihre Social-Media-Plattformen erledigen möchten. Wenn eine Bank es ihren Kunden ermöglicht, direkt über Facebook, Instagram oder Twitter ihren Kontostand abzurufen und Überweisungen zu tätigen – und zugleich ihre Datenschutzbedenken entkräftet – kann sie sich einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil sichern.

In Zeiten so großer Veränderungen müssen Banken ihre Kunden stets an die erste Stelle setzen und den Dialog mit ihnen suchen, um sicherzugehen, dass sie ihre Wünsche kennen. Außerdem müssen Finanzinstitute beachten, wie wichtig es ist, dem Kunden alle Änderungen proaktiv, über den richtigen Kanal und mit relevanten Informationen mitzuteilen. Wenn eine Bank sich bei jeder Veränderung auf ihre Kunden konzentriert, tut sie viel für ihre Zukunft.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Quadient dabei helfen kann, besuchen Sie auf unserer Website den Bereich zum Customer Communications Management.